BDSM: Einblick in eine Beziehung Als Coco das erste Mal den Ring um ihren Hals legt, das

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BDSM: Einblick in eine Beziehung Als Coco das erste Mal den Ring um ihren Hals legt, das

„Ich bin seine Sklavin“

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Als Coco das erste Mal den Ring um ihren Hals legt, das Metall auf ihrer Haut spurt, denkt sie: Ich bin seins. Ich gehore ihm. Ich werde diesen Ring heute that is ab tragen, so, wie ich ihm ab jetzt immer gehorche.

Coco ihr that is und, der anonym bleiben mochte, leben in einer Beziehung, die eine Regel kennt: Er kann uber sie verfugen. 24 Stunden am Tag. Sieben Tage die Woche. Deshalb tragt sie einen Ring aus Metall um den Hals. Er ist sein Geburtstagsgeschenk. An dem bringt er eine Leine an, wenn er will. Dann fuhrt er sie auch sichtbar. Es ist ihre freie Entscheidung. „Ich bin seine Sklavin“, sagt sie. „Weil ich es will.“

Cocos Geschichte lost eine lange Reihe von Fragen bei anderen aus: Wie kann snapsext das sein? Kannst du dir vorstellen, der Besitz eines anderen Menschen zu sein, wie ein Sklave? Tun zu mussen, was dein Besitzer verlangt? Weil es dich glucklich macht? Kann Unterwerfung glucklich machen? Darf sie das? Und wer bestimmt eigentlich, was sein darf?

Coco und ihr Freund kennen sich seit Sommer 2015, vom Stammtisch der Munchner SMJG, der Sadomasochistischen Jugendgruppe e. V. Das ist laut Eigenbeschreibung „ein gemeinnutziger Verein fur Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren, die sich fur BDSM oder Fetischismus interessieren“. BDSM wiederum steht fur das englische „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“.

Eine Session ist ein Akt der Unterwerfung und Dominanz. Mit Sex oder ohne

Jeden zweiten Samstag im Monat um 18 Uhr treffen sich bis zu 40 Menschen, in einem ganz gewohnlichen Lokal. Coco ist „Stammi-Orga“, also fur den Stammtisch zustandig. Auf dessen Webseite steht ein Zitat: „Die Antwort auf Fragen, die mit ‚Bin ich eigentlich der Einzige …‘ anfangen, ist grundsatzlich ‚Nein‘.“

Hier finden additionally die fur den gro?ten Teil der Gesellschaft ­Abartigen, die Perversen, ihre Gesellschaft. Der Stammtisch ist ­Cocos er­weiterter Freundeskreis. „Ich hatte damals einen Tisch auf dem Oktoberfest“, sagt Coco. „Also habe ich zehn Leute vom Stammtisch mitgenommen.“

Coco und ihr Freund sind sich vorher schon etwas naher­gekommen. Haben uberlegt, ob sie mal „miteinander spielen“ wollen. „Spielen“, so nennen die BDSMler eine „Session“. Eine Session ist ein Akt der Unterwerfung und Dominanz. Mit Sex oder ohne. „Manchmal geht es nur um Fesselung“, sagt Coco, „nur um Schlage oder sogar nur um das Machtgefalle an sich. Manchmal schlafen wir miteinander. Manchmal nicht. Wir haben auch ganz normalen Intercourse, und damit meine ich harten Sex, bei dem ich passiv bin. Ich finde es ganz, ganz grasslich, aktiv zu sein. Ich hasse es, oben zu sein. Ich will diese Situation nicht antreiben. Ich bin gern dabei. Ich fange den Intercourse auch mal an. Aber ich will niemals ­dominant sein.“

BDSM-Sklavin Coco beantwortet Leser-Kommentare

Coco lebt als Sklavin ihres Freundes. Freiwillig. Als wir sie portratierten, bekamen wir unzahlige Kommentare. Im movie beantwortet Coco einige davon.

Sonntag nach dem Wiesntag „spielen“ sie zum ersten Mal. Ohne Intercourse. Nach einer ihrer ersten Sessions, Montag oder Dienstag – der erste Kuss. Beim sogenannten Auffangen. „Es ist sehr ­wichtig“, sagt Coco, „dass der Sub, also ich, sich nach einer Session ­geliebt fuhlt. Einfach in den Arm genommen wird.“ Das ­intensive Erleben von Schmerz und Erniedrigung uberflutet den Korper mit Adrenalin. Die sexuelle Lust schickt Endorphine durch das System. „Danach sind beide oft korperlich wie seelisch erschopft.“

Er lost ihre Fesseln und halt sie. Und sie merken beide: Da ist mehr.

Erst am Mittwoch fahrt er heim. Fur Wasche, er cap ja nur die Lederhose dabei. Noch eine Woche hat er frei, bleibt er bei also ihr. Holt die verderblichen Lebensmittel, schaltet die Gerate aus. „Nach einer Woche waren wir bei: Ich liebe dich“, sagt er. Coco ist seine erste gro?e Liebe, die erste ernsthafte Beziehung. Coco ist weiter, hatte ihren ersten Freund mit 14, ist seitdem nur kurz solitary, sonst immer vergeben. Vor ihm hat sie fast nur „Vanilla-Beziehungen“, also „normale“, ohne BDSM. Der Ausdruck kommt von der Eissorte Vanille, die fast alle Menschen mogen. „Sogenannter Blumchensex hat mich oft frustriert. Wenn er mich kussen wollte, und ich mich entzogen habe, weil ich eigentlich mochte, dass er sich den Kuss einfach nimmt. Und er therefore: Oh mein Gott, ist etwas? Was habe ich falsch gemacht?“

„Am Schwung der Peitsche kann man arbeiten. An der Fuhrung weniger“

Sie findet – wie viele junge Frauen – heraus, wie sie ihren Freund steuern kann that is subtil. Und findet das „unglaublich langweilig. Ich wollte ja gesteuert werden.“ Schon in ihrer Pubertat dominieren die sexuellen Fantasien, in denen sie immer die Unterwurfige ist. „Das war verwirrend: Wenn im Fernsehen von einem Entfuhrungsfall die Rede war, habe ich mich in die Rolle des Opfers versetzt. Es hat erregt that is mich. Und das ist gesellschaftlich ja nicht konform.“ Mit 14 entdeckt sie Pornos, „auf Youporn, und damit hatte ich dann einen Begriff: BDSM. Also habe ich bei Wikipedia nachgelesen, had been ist that is das. Das war eine wahnsinnige Erleichterung: Ich container nicht allein.“ Mit dem Mann vor ihm, ihrem Ex-Freund, erlebt sie „Kinky Sex“, also mit Sadomaso, und versucht auch „24/7“. Also: nicht nur im Bett die Untergebene zu spielen. Sondern immer. „Aber er fuhrte komisch that is mich. Am Schwung der Peitsche kann man arbeiten. An der Fuhrung weniger. Das ist wie mit einem oder that is guten Chef. Bei einem Guten macht man gern, was der will.“

Bei ihm will sie das, von Anfang an. Sie verlassen kaum ihre Wohnung. „Nach drei Tagen sagte Ich container deins“, erzahlt Coco. Sie spurt: Er ist fur sie der richtige Dom. Sie ist fur ihn die richtige Sklavin. „Es war vom Spielen an die richtige Dosis. Schmerz, Unterwerfung, Sexuelles. Er hat mich nicht uberfordert, und danach war es total schon, in seinen Armen auf dem Teppich zu kuscheln.“

Erst am Ende dieser zwei Wochen im Oktober haben Coco und er ein „erstes Date“. Weil sie noch nie eins hatte – und er ihr etwas bieten will. Sie gehen zum Italiener, rennen zusammen durch den stromenden Regen, er leiht ihr seine Jacke. „Er war patschnass“, sagt sie, „total romantisch.“

Ein halbes Jahr spater vermietet er seine Wohnung, die er mehr braucht that is nicht. Er zieht zu ihr. Wieder ein halbes Jahr spater finden sie eine gro?ere Wohnung. Sie ziehen zusammen. „Wir kannten au?er unseren Neigungen wenig voneinander“, sagt Coco. „Lieblingsfarbe? Lieblingsessen? Wie war deine Kindheit?“ – „Das hatte auch schiefgehen konnen“, sind sie sich einig.

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